Multi-Funki: Casio Pro Trek Pauhunri

Zu Weihnachten hatte ich eine Suunto Core Black Light geschenkt bekommen. Tolle Uhr mit vielen Funktionen und genau was ich lange gesucht habe. Sie hatte nur ein Problem: Das Ding ist ständig „abgestürzt und das nicht nur ab und zu. Die ganze Tragödie gibt es hier nachzulesen.

Also habe ich mich nach einer Alternative umgesehen. Zur Wahl standen die Suunto X-Lander und eine Casio Pro Trek. Meine Wahl fiel auf die Letztere, u.a. wegen der Internet-Aktion beim Globetrotter. Die machte die Uhr ca. 30% günstiger als vorher. Als Globetrotter Goldkarten-Besitzer trieb mir das natürlich eine verschmitztes Lächeln auf das Gesicht.

Die Pauhunir ist eine solarbetriebene Funkuhr mit einem Armband aus robustem Resin, viel Technik aber einfacher Bedienbarkeit. Über den jeweiligen Ladezustand des Akkus gibt dabei ein kleines Display Auskunft. Ein Funksignalempfänger empfängt in Europa, Nord-/Mittelamerika und Japan das Signal für die genaue Zeit, in vielen Ländern stellt sich die Sommer- und Winterzeit auf der Uhr ein. Das Gehäuse ist aus robustem Titan, das Armband aus hochwertigem Resin wird über eine Faltschließe geschlossen. Zu den Funktionen: Thermometer (-10 bis 60 °C), Höhenmesser (bis 10.000 Meter), Ladekontrollanzeige, Barometer (260 bis 1100 hPa), Stoppuhr (24 Std.), Countdown-Timer, automatischer Kalender, 12/24-Stunden-Format, Digitalkompass, Weltzeit (zeigt Uhrzeiten in 29 versch. Zeitzonen an), Countdown-Timer. Die Hintergrundbeleuchtung wird durch Drehen des Handgelenks aktiviert. Wasserdichtigkeit: 10 bar. Gewicht: 60 g. 11,5 x 45 mm ø

FULL-AUTO-ILLUMINATOR
Funksignalempfänger (EU,USA,JAP)
Digitalkompass
Barometer
Thermometer
Höhenmesser
Solarfunktion
Weltzeit

Ein paar Kleinigkeiten fehlen allerdings gegenüber der Suunto. Temperaturkompensator für den Luftdruck und eine drehbare Lünette beim Kompass. Und die Richtungspeilung ist bisserl komplizierter. Dafür ist die Uhr aber auch deutlich günstiger und Solartrieb und Funkempfänger sind Pluspunkte. Für die normalen Touren aber genau richtig. Und industrielle Präzision ist nicht erforderlich.

Die genau Bezeichnung der Uhr lautet übrigens: Casio Pro Trek Pauhunri PRW-1300-1VER. Alle Modelle der Pro Trek Serie heissen nach irgendwelchen Bergen. Meisten unterscheiden sie sich dann nur in Gehäuse und Armband, zumindest solange die Zahl gleichbleibt. Das habe ich dann irgendwann rausgefunden. Am Anfang habe ich nur Bahnhof verstanden. Ansonsten hat sich Casion alle Mühe gegeben jeden unbedeutenden 6000er und 7000er als Namensgeber zu verwenden. Ansonsten sind die Modellbezeichnungen echt verwirrend. Und auch die Unterschiede der einzelnen Modelle auf der Casio Micro-Seite erfordert einiges detektivisches Gespür. Hier wäre ein Produktvergleich sehr praktisch.

Der Pauhunri (Lompo Kyangzöng) ist übrigens ein Gipfel in Tibet mit einer Höhe von 7125m asl im Grenzgebiet zwischen Indien (Bundesstaat Sikkim) und China (politisch korrekt Tibet). Er liegt in der Dongkya Gruppe (27°57’12“ – 88°50’33“). Erstbestiegen wurde er 1911 von Dr. Alexander Mitchell Kellas.

Wenn ich die Bedienungsanleitung verstanden habe und die Uhr einem ersten Test unterzogen habe, werde ich weiter berichten. Und den Full-Auto-Iluminator (geiles Wort) muss ich auch noch ausprobieren. Casio-typisch ist die Bedienungsanleitung dick wie ein Band der Encyclopaedia Britannica. Nicht nur wegen der unterschiedlichen Sprachen. Und beim Quick Start Guide sollte man das erste Wort streichen. Aber so ist das eben bei Casio und seinen „Solar Powered Radio Controlled Atomic Watches“. 😉

Suunto Core Langzeittest
Casio Pro Trek Pauhunri (PRW-1300-1VER)
Casio Pro Trek Webseite
Casio Pro Trek Pauhunri Funktionsübersicht
Casio Pro Trek bei Globetrotter.de