Klettern in Sella – Tag 3

Heute waren wir im Echo Valley. Hier kann man klettern bis der Arzt kommt. Reicht locker für ein Leben. Wir waren im Castillo Sektor und dort in der Wasp Area.

Das besondere ist, daß es dort keine Bohrhaken gibt. Der Führer sagt so schön: Traditional climbing. Hat auch was. Man muss alles selbst versichern, da schleppt man dann richtig viel Geraffel mit bei diesen Seillängen. Ich war behängt wie ein Weihnachtsmann.

Ich liebe Friends und hasse Keile!

In der ersten Route hatten wir auch einen ordentlichen Verhauer drin. Durch diese unkonventionelle Routenwahl hat es dann etwas länger gedauert. Und oben musste ich p…… wie ein Elch.

Danach ging es zum nächsten Felsen. Die „üblichen“ Costa Blanca clip-ups, ohne die clip-ups. Was für ein Spaß dachte ich mir, aber erst als ich oben war. Im Vorstieg die Versicherungen anbringen ist halt immer eine andere Geschichte als in einer Plaisir-Route rumzuturnen.

Natürlich haben wir uns wieder alle die exponierten Körperstellen verbrannt. Jetzt besitzen wir eine 1/2l Flasche Aloe Vera ;-).

Morgen geht es zum Espolón de Echo, eine Mehrseillängen-Route am Echo Pfeiler. Und wieder keine Versicherungen. Jippie eiyä Schweinebacke. Und wenn ich kein Angstpipi bekomme, machen wir den Abstieg auf der anderen Seite über eine geile Abseilpiste mit einem 10m Dach. Schaun wir mal.

Auf dem Rückweg haben wir noch unseren ersten Geocache in Spanien gemacht. Die verstecken hier wie bei uns :-).

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