Montagsgedanken: Caching-Along-A-Route

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Seit Jahren ist es ja schon ein liebgewonnes Ritual vor Urlaubsreisen/Wochenend-Trips/Ausflügen: Caches-along-a-route (CaaR) auf geocaching.com gequält und alle verfügbaren Caches im Umkreis von 200m von der Reiseroute aka Straße herausgesucht.

Natürlich sind nicht alle diese Caches z.B. direkt von der Autobahn zu erreichen. Der ultimative Gau ist ein Cache unter einer Autobahnbrücke ca. 20km. Für Unterhaltung ist somit auf jeden Fall gesorgt. High Speed Cache Listing Reading würde man auf plattdeutsch sagen, denn wenn das Symbol auftaucht hat man noch 5km zu entscheiden wo der Cache ist und ob er schnell erreichbar ist. Schließlich soll eine Fahrt nach München ja nicht zur Wochenreise werden.

Wenn man öfters eine Strecke fährt, erinnert man sich (meistens) noch an die Caches an der Strecke. „Da ist doch der Cache an dem Baum neben dem Trafohäuschen an der Ausfahrt von der Tankstelle“. Mein Lieblings-Autobahn-Guck-mal-da-Cache ist ein Steinbruch-Cache an der A3 hinter Würzburg. Die Odyssee durch das Feldweggewirr wird mir noch Jahrzehnte in Erinnerung bleiben, obwohl es vom Cache zur Leitplanke nur 50m sind.

„Komischerweise“ ist die Reisedauer dann immer irgendwie länger als das GPSr am Anfang gesagt hat. Die Formel für die Reisedauer: Reisezeit gemäss Routenplaner + Tanken + Pinkeln + Essen + Geocaching = Gesamtlänge.

Schnell kommen so mal 10 Caches auf der Fahrt nach Süden zusammen. Gleichwohl bedeutet es doch eine Weile Vorbereitung, denn nur mit CaaR ist es ja meistens doch nicht getan – wenn es effektiv laufen soll. Es gibt wirklich verteufelt viele Caches „an“ der Autobahn, die aber von selbiger nicht erreichbar sind. Und die Logs sollte man auch noch mal lesen, sonst hat man den Reinfall dann wegen der Fahrt und Zeit verloren. Dank der neuen CaaR-Funktionalität mit Google Maps kann man sich zum Glück den Umweg über Google Earth sparen und der Hase ist schneller gehoppelt.

In letzter Zeit mache ich aber immer öfter die schnelle Nummer: CaaR anschmeißen, PQ auf das GPSr und dann auf der Fahrt schnell schauen, ob man den Cache schnell mitnehmen kann bzw. mit einer PP oder TP kombinieren kann. Wenn nicht, einfach liegen lassen. Eine aufwendige Vorbereitung spare ich mir. Unterhaltung hat man trotzdem. Außerdem lohnt es nicht wegen eines hingerotzen Petlings einen Umweg zu fahren bzw. von der Autobahn abzufahren. Und bei manchen Rastplatz-Caches hat man bei der Anzeige von 40m Entfernung auf dem GPSr schon keine Lust mehr und dreht wieder um. Zumal einige der Rastplatz-Caches i.d.R. dort sind wo sich die maximale Anzahl von Menschen pro m² zusammendrängt. Und mittlerweile gibt es genug Caches überall, so dass man auf diesen Reisen nicht alles mitnehmen muss. Auch wenn es auf diesen Routen immer noch manche Perlen und schöne TB-Hotels gibt. Ist ja nicht immer alles böse.

Nehmt Ihr denn vor längeren Fahrten auch die Dosenwitterung auf und wie selektiert ihr die Caches? Bin sehr gespannt wie ihr das handhabt.

Alles wird gut! Bis nächsten Montag!

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