Test Zweibrüder Led Lenser M1 mit Gewinnspiel

[Trigami-Review]

Von der Firma Zweibrüder habe ich eine LED-Taschenlampe zum Test erhalten: die Led Lenser M1. Daher möchte ich heute meinen Review vorstellen und zum Schluss gibt es ein Gewinnspiel. Dabei könnt ihr eine Led Lenser M1 gewinnen – nämlich unser (fast) unbenutztes Testgerät. Mehr dazu später, beginnen wir zunächst mit dem Review:

Im Lieferumfang der Led Lenser M1 ist enthalten:

1 Taschenlampe Led Lenser M1 (ist ja logisch)
1 Corduraholster mit verschiedenen Befestigungsmöglichkeiten
1 Smartcard
1 Booklet mit Produktübersicht von Led Lenser
1 Batterie CR 123a (3v)
1 Silica – Kissen (gut um Geocaches trocken zu halten)

Das Ganze verpackt in einem hochwertig anmutenden Karton mit Sichtfenster.

Technische Daten:

  • Länge: ca. 9,7cm (Eigenmessung)
  • Breite: ca. 2,3cm (gemessen am Kopf)
  • Gewicht: 80g mit Batterie

Zum Vergleich: Eine MagLite 4D wiegt knapp 1,1kg mit Batterien, ist 37,7cm lang und 5,6cm breit. Die Led Lenser ist also ein „Leichtgewicht“. Somit kann man einen Angreifer auch nur mit Stroboskopmodus erschrecken. „Erschlagen“ – wie mit der Maglite möglich – geht nicht mehr. Das nur als Randnotiz, nicht dass man das ernsthaft benötigen würde. Aber für amerikanische Polizisten ist die Led Lenser M1 dann wohl nicht gedacht.

Größenvergleich (von links nach rechts):
Maglite 3D, 4D, Minimag, Fenix L2d, Led Lenser M5, M1)


Weitere Daten:

  • LED: Cree
  • Lichtausbeute: 155 Lumen max. (Herstellerangabe)
  • Leuchtdauer: 3 Stunden bei 155 Lumen und 6,5 Stunden bei 60 Lumen (Herstellerangabe)
  • Leuchtweite: 146m (Herstellerangabe)
  • Modi: Sparmodus (15%), Normal 100% und Stroboskop
  • Fokussierung über Schiebesystem
  • Microprozessorgesteuert

„First Impression“:
Die LED Lampe macht einen hochwertigen Eindruck. Die Batterieabdeckung lässt sich sauber schliessen, was auf ein ordentlich gearbeitetes Gewinde schliessen lässt. Die vergoldeten Kontakte verstärken diesen Eindruck. Aufgrund ihrer Kompaktheit liegt die M1 besser in der Hand als bspw. die Fenix L2D. Alles in allem macht die M1 einen wirklich ordentlichen ersten Eindruck. Etwas abtörnend ist die Batterie, die CR123A zählt nun wahrlich nicht zu meinen Favoriten. Dafür sieht die M1 aber schick aus.


Holster:
Das mitgelieferte Holster hat neben einem kleinen Karabinerhaken zur Befestigung am Rucksack o.ä. auch noch eine Gürtelbefestigung mit Druckknopf und Klettverschluss. Wenn man die Trageschlaufe der Lampe zusätzlich am Holster befestigt, dürfte ein Verlust nicht so schnell möglich sein. Das Reinschieben gestaltet sich etwas schwierig. Man muss die Lampe dabei mehrfach „reindrehen“. Das Herausnehmen hingegen ist sehr leicht.


Bedienung – Schaltfolgen:
Die auf der Smartcard dargestellten Schaltfolgen sind nachvollziehbar:
1x Schalten: Normalmodus (100%)
1x kurz drücken und dann schalten: Sparmodus (15%)
2x kurz drücken und dann schalten: Stroboskopmodus (blinken).

Bedienung – Smartcard
Die Smartcard ist eine Art „Quickstart-Guide“ wie beim Handy und zeigt die 3 möglichen Schaltfolgen. Sofern man die Batterie eingesetzt hat, kann man anhand dieser sofort loslegen und findet sich zurecht. Durch die Kreditkartengrösse kann man sie – rein theoretisch – auch im Portemonnaie mitnehmen. Noch besser wäre natürlich eine intuitive Bedienung, denn selbsterklärend ist das ganze nicht. Mit meiner Fenix komme ich da deutlicher besser zurecht.


Bedienung – Fokussierung
Die Fokussierung geht über einen Gleitschieber, der mit einer Hand bedient werden kann. Schieben nach vorne fokussiert das Licht auf einen Punkt, zurückziehen des Schiebers ergibt eine breite Lichtstreuung. Die Einhandbedienung funktioniert in der Tat recht gut. Man muss also nicht die zweite Hand hinzunehmen.

Bedienung -Fingernageltest von der Chefin:
Selbst mit längeren Fingernägeln lässt sich die Einschalttaste gut bedienen (anders bei der Fenix, dort ist dann der hochgezogene Rand etwas im Weg).

Smart Led Protection:
Zum Schutz der Batterie, Lebenszeit der LED und der Wärmeentwicklung der Led Lenser wird die Lichtleistung nach 3min automatisch gedimmt aka „Smart Led Protection“. Dann läuft die Taschenlampe mit 6o Lumen. Wenn man wieder die volle Leistung benötigt, muss die Lampe
aus- und eingeschaltet werden.

Wärmentwicklung:
Bei einem 1/2h Dauertest wurde die LED Taschenlampe am Kopf schon warm, aber nicht ungewöhnlich „heiß“. Das deckt sich mit den Herstellerangaben von 31°-33°.

Wasserdichtigkeit:
Angeblich soll die Led Lenser wasserdicht sein. Ich habe mich aber einfach nicht getraut sie in ein Wasserbad zu schicken. Wenn man schon einen Motorschaden wegen Wasserschlag hatte, lässt man solche Experimente gerne aus. Wasser ist Shyce!

Batterie:
Die M1 benötigt eine CR124A Lithiumbatterie, wie sie oft auch in Digitalkameras verwendet werden. Diese sind recht teuer (ca. 3-5€ je nach Hersteller/Modell). Mir wären AA-Batterien deutlich lieber, wie z.B. bei der M5.

Die M1 ist leider auch nicht für den Akkubetrieb zugelassen. Im eigenen Community-Forum heißt es dazu in den FAQ:

Kann ich meine Lampe auch mit Akkus betreiben?

Lampen, die wir nicht ausdrücklich für Akkus und/oder hochstromfähige Batterien zulassen, sollten auch nicht mit diesen Arten von Batterien betrieben werden.

Diese liefern unter Umständen höhere Ströme als Alkaline Batterien, was zu einer Überhitzug und Schädigung der LED führen kann.

Natürlich haben CR123A Vorteile: geringere Selbstentladung, bessere Resistenz gegen kalte Termperaturen und höhere Leistung. Ich habe allerdings in den letzten Jahren aus guter/schlechter Erfahrung alle Geräte auf AA-Akkubetrieb umgestellt. Das ermöglicht den Austausch der Akkus in den Geräten untereinander. Man steht nicht urplötzlich im Wald und ein Gerät gibt den Geist auf. Auch das „Lademanagement“ ist deutlich einfacher. Man nehme einen Satz Sanyo Eneloops, ein ordentliches Ladegerät und der Hase ist gehoppelt. Mit der M1 würde ich mit diesem Grundsatz brechen. Gerne bin ich dafür auch bereit die etwas geringere Leistung der M5 in Kauf zu nehmen (die immer noch sehr, sehr ordentlich ist).


Die UVP des Hersteller liegt € 69, der Straßenpreis liegt schon jetzt darunter. Bei Amazonhabe ich Angebote zu € 45 und € 59 gefunden. Auf diesem Niveau wird sich der Endkundenpreis wohl einpendeln.

Fazit:
Vom Handling und Helligkeit macht die Led Lenser M1 einen insgesamt sehr guten Eindruck. Die Lichtausbeute ist im Vergleich zu anderen Lampen sehr ordentlich. Schon der Sparmodus dürfte für die meisten Anwendungen ausreichen. Hier hat mir insbesondere die Ausleuchtung dunkler Wege (Wald) im 15%-Modus gefallen. Der Einhand-Schieberegler für die Fokussierung ist eine super Neuerung, die ich vorher noch nicht gesehen habe. Weniger gut gefallen hat mir die Verwendung der CR123-Batterie. Nicht nur weil sehr teuer, sondern besonders weil somit keine Parallelverwendung in anderen Geräten möglich ist. Dafür kann kann man die M1 mit dieser Batterie als Ersatz z.B. im Auto nehmen, weil die Selbstentladung sehr gering ist. Daher wird die Fenix oder die Led Lenser M5 für Nachtcaches weiterhin mein Favorit bleiben. Ansonsten ist die M1 ein tolles Ding.

Gewinnspiel:

Hier nun das versprochene Gewinnspiel der Led Lenser M1.

Auf dem Photo seht ihr die Lichter von verschiedenen Taschenlampen der Marken Fenix, Maglite und Led Lenser. Ein Solarlicht aus dem Baumarkt ist auch noch dabei. Welches aber davon kommt von der Led Lenser M1? Übrigens: Alle Lampen sind im Modus mit der höchsten Lichtstärke, sofern diese einstellbar ist. Aber wählt weise, der erste Eindruck mag kann täuschen oder ich will Euch nur verunsichern. 😉


Bitte postet eure Antwort in den Kommentaren bitte bis einschließlich Mo, 7.9.2009. Bei mehreren richtigen Antworten gibt es eine Stechfrage. Sollte es dann wieder mehrere richtige Antworten geben, gibt es eine ganze „fiese“ Auslosung.

Vielen Dank für´s Lesen und viel Erfolg beim Gewinnspiel.