Scavenger Hunt 2.0

Geocaching ist mittlerweile total Old School. Leider bemerkt man noch nichts davon. Aber mit viel Glück springen viele auf den Zug der viel cooleren Alternativen auf. Diese schiessen gerade wie Pilze aus dem Boden und die meisten sind auch viel bequemer als Geocaching. Es gibt viel schneller Punkte, es reicht oft ein Foto oder ein schneller Check-In via Smartphone und man muss nicht viel laufen. Ein GPSr braucht man auch nicht, ein Smartphone reicht. Ein Traum für Statistiker.

Damit man den ganzen neumodischen Kram direkt ausprobieren kann, haben wir nun den „Scavenger Hill“ fertig gestellt.  Quasi ein Scavenger Hunt 2.0 Übungsgelände. Rund um einen Wasserturm auf einem Hügel in Mittelhessen sind alle aufgereiht:

Foursquare: Location-based Check-Ins via Smartphone

Gowalla: Siehe oben, andere Mütter haben auch schöne Töchter

Munzee: Check-In via QR-Code vor Ort

Waymarking: Urvater der Location-Based Spiele, Rückzugsraum für die Locationless Geocaches von Geocaching.com

Challenge: Ganz andere Geschichte. Virtual Geocaches in komisch

Chirp: Eigentlich Geocaching, aber mit mehr Technik. (Für die Locals: Ein Hint nach erst 11 Finds in zwei Monaten tut ja nicht weh.)

Auf dem Weg zum Scavenger Hunt liegt seit heute  noch ein Deaddrop. Das ist jetzt richtig Old-School. Aber ganz ordinäres Geocaching geht natürlich auch noch. Einen Wherigo gibt es noch nicht, da ich keinen der Builder bisher zum Laufen bekommen habe. Aber das Ding es sowieso tot, auch wenn Groundspeak (noch) das Gegenteil behauptet.

Zum Mitspielen bei der Scavenger Hunt 2.0 braucht man ein iPhone oder Android Smartphone und für den Chirp noch ein neueres Garmin GPSr.